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Projekt als Ersatz für eine Schulaufgabe im Fach Deutsch der Klassen 5 und 6

In jedem Schuljahr sollte in den Klassen 5 und 6 ein Unterrichtsprojekt im Fach Deutsch eine Schulaufgabe ersetzen. Das Projekt aus 2017 bestand wieder aus zwei Teilen, einem mündlichen und einem schriftlichen. Der mündliche Teil erfolgte im Rahmen einer Präsentation. Der schriftliche Teil wurde wieder von allen in einer „Projektmappe“ festgehalten.

Beide Klassen beschäftigten sich mit „Märchen“. Die 5. Klasse entwickelte zu ihren Märchen eine sogenannte Märchenkiste, zu der es verschiedene Aufgaben zu lösen galt und die auch bei der Präsentation mit ihren Requisiten eine wichtige Rolle spielte. Sie legten sich richtig ins Zeug und es entstanden wirklich nette und auch lustige Szenen.
Die Schülerinnen und Schüler in der 6. Klasse hatten den Auftrag, das Märchen „Die Betonblume“ in Szenen umzugestalten und Regieanweisungen zu schreiben. Mit großem Einfallsreichtum und Eifer wurden alle Aufgaben bearbeitet und ordentlich dokumentiert. Es war auch gar nicht so leicht, auf einer großen Bühne ohne Mikro für alle verständlich zu inszenieren. Jeder hatte Mitspracherecht und brachte sich ein. Manch einer wuchs hier wahrhaftig über sich hinaus.

Am Ende hatten wir wirklich eine nettes Bühnenstück erarbeitet, Kostüme und Kulissen entworfen und einige waren schier pausenlos mit zusätzlichen Verbesserungen und Verfeinerungen beschäftigt. Nach der Bewertung wollten die Schülerinnen und Schüler ihr Stück, das über mehrere Wochen erarbeitet wurde, auch den Eltern vorstellen.
Diese kamen dann sehr zahlreich am 28. April nach Schulschluss und waren auf jeden Fall sehr stolz auf die Leistungen ihrer Kinder. Der Applaus ließ also nicht lange auf sich warten. Zum Andenken haben wir das Stück mitgeschnitten und jeder bekommt eine CD als Erinnerung, auch für die Eltern, die nicht bei der Aufführung dabei sein konnten.
Erfahrungen in der Teamarbeit waren sicher für jeden wichtig, denn nicht immer geht es ohne Probleme. Manche Probe oder mancher Szenenwechsel oder aber auch das Verbeugen am Ende funktioniert nur, wenn jeder seinen Platz und seine Aufgabe kennt und manchmal auch auf die anderen achtet.